Formula Student

Ein Fall für EDAG

Wenn im Spätsommer die Motoren am Hockenheimring jaulen, stecken nicht unbedingt die Rennprofis dahinter. Denn einmal im Jahr toben sich die Menschen auf der Piste aus, die später genau das bauen, was weltweit Millionen Fans am Motorsport begeistert.

Die Formula Student ist seit 2006 der internationale Konstruktionswettbewerb für Studenten. Ziel ist es, im Laufe des Jahres einen einsitzigen Formelrennwagen zu konstruieren und zu bauen, und damit an jenen 5 Tagen gegen Teams aus der ganzen Welt anzutreten. Dabei geht es jedoch nicht um das schnellste Auto, sondern um das Team mit der besten Umsetzung in Sachen Konstruktion, Rennperformance, Finanzplanung und Marketing - schließlich sollen die Studenten sich im Wettbewerb mit allen Facetten der Automobilentwicklung auseinandersetzen. Neben Aspekten wie Leistung, Handling und Design spielt bei der Wettbewerbseinreichungen auch die Sicherheit eine große Rolle. Gerade weil es sich oft um Prototypen handelt, die im durchaus anspruchsvollen Rennen gegeneinander antreten, müssen im Vorfeld ausgiebige Crashtests und Simulationen gemacht werden.

Mit den Experten am Crashbox-Versuch

Ein zentrales Element der Konstruktion, das gesondert geprüft werden muss, ist die sogenannte Crashbox, die den Fahrer im Falle eines Frontalcrashs bestmöglich schützt. Zum Regelwerk der Formula Student gehört, dass dieser Teil der Knautschzone einer gesonderten Funktionsprüfung standhalten muss - und dazu reicht keine Simulation am Rechner. Die Crashbox muss letztlich auch einem realen Aufprall-Test standhalten. Und um den bestmöglich durchzuführen, braucht man die richtigen Experten und das passende technische Equipment. Ein Fall für EDAG.

Zum festen Inventar der Entwicklungsingenieure gehört im Bereich Crashtests und Simulationen der sogenannte Fallturm. Ein Prüfstand, an dem Versuche mit Cockpitteilen aus einer Fallhöhe von 6 Metern mit Fallgeschwindigkeiten von bis zu 36 km/h durchgeführt werden können, um einen Aufprall unter realistischen Bedingungen nachzubilden. Und genau diesen Fallturm, der seit mittlerweile drei Jahren in Betrieb ist, stellt man nicht mehr nur den großen Automobilmarken, sondern auch dem automotiven Nachwuchs zur Verfügung. Als besonderes Engagement für die Formula Student dürfen sich im Vorfeld des Wettbewerbs jedes Jahr aufs neue Teams aus der ganzen Welt für die Versuchsreihe anmelden und ihre Crashbox auf Regelkonformität und Sicherheit testen.

Ein wichtiger Effekt: Der Austausch zwischen angehenden Ingenieuren und den Experten der EDAG

Das Besondere daran: Der rege Austausch. Denn wenn den angehenden Ingenieuren nicht nur das Equipment, sondern auch die richtigen Experten zur Seite stehen, lohnt sich der Aufwand gleich doppelt. Allein in diesem Jahr haben sich 16 Teams angemeldet und die Prüfeinrichtungen von EDAG sowie das Know-how der Entwickler ausgiebig genutzt. Letztlich haben alle Teilnehmer die Vorprüfung ihrer Crashbox bestanden - nicht zuletzt, weil man den Studenten wertvolle Tipps zur Optimierung ihrer Konstruktionen mitgeben konnte. Und auch im nächsten Jahr können sich Teams für die Versuchsreihe anmelden.

Mehr Informationen finden Sie hierzu auf unserer Website integration.excellence.edag.de.

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