Wenn Erfolg sich gut anfühlt.

Carina Roth ist mit gerade mal 26 Jahren Teamleiterin für die Sitzentwicklung bei EDAG. Und sieht darin nichts Besonderes.

Carina Roth - wenn Erfolg sich gut anfühlt.

Ob ein Auto sich gut anfühlt oder nicht, wird meistens an sehr vordergründigen Faktoren festgemacht: wie klingt der Motor, „zieht“ der Wagen beim Gas geben, wie viel Platz hat man im Innenraum, wie lassen sich die Türen öffnen, wie fühlt sich das Lenkrad an? Dass einer der wichtigsten Wohlfühlfaktoren jedoch der Sitzkomfort ist, wird gerne übersehen. Aber wer sich heute in ein 20 Jahre altes Auto setzt, wird den Unterschied sofort spüren. Sitze sind heute High-Tech-Konstruktionen, die weitaus mehr können, als eine Sitzfläche zu bieten. Carina Roth sorgt bei EDAG mit ihrem Team dafür, dass man sich auf langen Strecken wohlfühlt und seinen Sitz so individuell wie möglich einstellen kann. 

Vom Maschinenbau zur Sitzentwicklung

„Ich kannte EDAG vorher gar nicht, und bin eher zufällig auf den Job gestoßen. Auf einer Ausbildungsmesse hat sich der Bereich Virtual Engineering vorgestellt, und das hat mich sehr interessiert. Dann hab ich bei EDAG ein Praktikum gemacht, und sofort festgestellt, dass mir das sehr viel Spaß macht“. Dass ausgerechnet eine Maschinenbauerin sich heute unter anderem darum kümmert, dass wir bequem und sicher im Auto sitzen können, mag anfangs ungewöhnlich klingen. Wenn man aber versteht was Carina Roth antreibt, wird auch klar, warum diese Kombination passt. „Ich war schon von Kindheit an technisch interessiert. Natürlich ist Maschinenbau etwas anderes. Aber erst in der Studienrichtung Virtual Engineering sieht man, wie komplex die technischen Zusammenhänge im Innenraum eines Fahrzeugs sein können. Man bemerkt leider nie, wie viel raffinierte Technik in so eine Fahrgastzelle gesteckt wird, damit diese so komfortabel und sicher ist, wie wir das heute gewohnt sind. Bequemes Sitzen ist ja selbstverständlich geworden. Aber dafür braucht man eine ganze Menge an Technologie“ sagt Carina Roth.

Apropos selbstverständlich: dass Carina Roth mit gerade mal 26 Jahren bereits Teamleiterin und damit eine Führungskraft bei EDAG ist, mag ebenfalls ungewöhnlich klingen. In einem Unternehmen wie EDAG ist es jedoch nichts, was man hinterfragen würde. Denn Alter, Herkunft oder Geschlecht spielen keine Rolle - wichtiger ist die Leidenschaft fürs Thema Mobilität. „Wir haben bei EDAG eine sehr starke Unternehmenskultur, die vor allem dadurch geprägt ist, dass man hier einen respektvollen und freundschaftlichen Umgang miteinander pflegt. Vorurteile gibt es bei uns nicht. Deshalb stellt sich für mich und meine Kollegen auch nicht die Frage, ob es jetzt etwas Besonderes ist, dass ich als 26jährige Maschinenbauerin ein Team leite.“  

Offen für Erfolg

„Offen und Mutig sein“ ist laut Carina Roth eine der wichtigsten Eigenschaften, die junge Ingenieure in den Job einbringen müssen. „Ich denke, wenn das Interesse da ist, und man die Begeisterung und Ambition hat, Dinge bewegen zu wollen, dann sollte man gar nicht erst über Vorurteile nachdenken. Sondern mutig sein, sich bewerben und seine Leidenschaft einbringen. Dann sind die Dinge, von denen man glaubt, sie seien ein mögliches Hindernis, kein Hindernis mehr.“ Natürlich könnte man jetzt behaupten, die 26jährige sei ein „Überflieger“, und wahrscheinlich deshalb so schnell so weit gekommen. Zumal sich Carina Roth neben der Sitzentwicklung nach wie vor um die Ausbildung Virtual Engineering in der Abteilung und sogar die Prototypenbegleitung kümmert. Und zusätzlich ein großes Team leitet und somit als Führungskraft auch noch die menschliche Verantwortung trägt. Doch Carina Roth beruft sich bei der Frage nach den Erfolgsfaktoren für eine Karriere bei EDAG weniger auf ihre vielfältigen Talente, als vielmehr auf die Arbeitsumgebung und die Möglichkeiten, die man ihr bietet. „Es klingt zwar nach einem Klischee, aber bei EDAG kann jeder alles erreichen. Wir sind ein breit aufgestelltes Unternehmen, und da wir sowohl Fahrzeuge als auch Anlagen entwickeln, gibt es unzählige Möglichkeiten, hier seinen Weg zu gehen. Ich denke aber, dass das, was hier den Erfolg ausmacht, gar nicht mal das Streben nach einer Position oder Aufgabe ist. Für mich ist Erfolg, wenn mein Team und ich etwas entwickeln und auf die Straße bringen können, von dem Menschen später sagen: ‚ja, das ist besser!’ - und ich denke, wenn man mit dieser Einstellung bei uns anfängt, dann kann man auch vieles erreichen - selbst in Feldern, in denen man sich anfangs vielleicht gar nicht auskennt.“

Bei EDAG hängt der Erfolg eben nicht an der Position, sondern wird an der Freude am Ergebnis festgemacht. 

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Carina Roth
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