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17.03.2015

Crashbox-Event bei EDAG in Ingolstadt

28 technische Bewährungsproben für die Rennwagen der Formula Student Teams

Der diesjährige internationale Konstruktionswettbewerb „Formula Student“ ist in die heiße Phase eingetreten. Bevor sich die Studentinnen und Studenten mit ihren selbst entwickelten 1-sitzigen Rennwagen auf dem Hockenheimring mit den anderen Teams aus aller Welt sportlich messen, müssen sie ihre Boliden vorab einer strengen Prüfung unterziehen. Denn neben Aspekten wie Leistung, Handling und Design spielt bei den Renn-Prototypen natürlich auch die Sicherheit eine große Rolle. Ein zentrales Element der Konstruktion, das gesondert geprüft werden muss, ist die sogenannte „Crashbox“, die den Fahrer im Falle eines Frontalcrashs bestmöglich schützen soll. Zum strengen Regelwerk der Formula Student gehört, dass dieser Teil der Knautschzone einer gesonderten Funktionsprüfung standhalten muss - und dazu reicht keine Simulation am Rechner aus. Die „Crashbox“ muss letztlich auch einem realen Aufprall-Test standhalten. Und um den bestmöglich durchzuführen, brauchen die Nachwuchsentwickler die richtigen Experten und das passende technische Equipment. Ein Fall für EDAG.

Zum festen Inventar der Entwicklungsingenieure gehört im Bereich Crashtests und Simulationen der sogenannte Fallturm. Ein Prüfstand, an dem Versuche mit Fahrzeugteilen aus einer Fallhöhe von 6 Metern mit Fallgeschwindigkeiten von bis zu 36 km/h durchgeführt werden können, um einen Aufprall unter realistischen Bedingungen nachzubilden. Und genau diesen Fallturm, der seit mittlerweile drei Jahren am EDAG Standort Ingolstadt normalerweise für die Absicherung neuer Serienfahrzeuge reserviert ist, hat das EDAG Team erneut dem automobilen Nachwuchs exklusiv zur Verfügung gestellt. Um das besondere Engagement der Formula Student Teams zu honorieren, dürfen sich im Vorfeld des Wettbewerbs jedes Jahr aufs Neue Teams aus der ganzen Welt für die Versuchsreihe anmelden und ihre Crashbox auf Regelkonformität und Sicherheit im Versuchslabor der EDAG in Ingolstadt testen.

Das Besondere daran: Der rege Austausch. Denn wenn den angehenden Ingenieuren nicht nur das Equipment, sondern auch die richtigen Experten zur Seite stehen, lohnt sich der Aufwand gleich doppelt. Allein in diesem Jahr haben sich 29 Teams angemeldet und die Prüfeinrichtungen von EDAG sowie das Know-how der Entwickler ausgiebig genutzt. Letztlich haben alle Teilnehmer die Vorprüfung ihrer Crashbox bestanden - nicht zuletzt, weil man den Studenten wertvolle Tipps zur Optimierung ihrer Konstruktionen mitgeben konnte.

Mit dabei beim Crash Event in der Audi-Stadt war auch das Team „WHZ Racing Team“ aus Zwickau, die im Vorjahr den „EDAG Integration Excellence Award“ für sich entscheiden konnten. Bei dem 2012 ins Leben gerufenen Award werden die besten fünf Formula Students Teams eingeladen, um Ihre Entwicklungen im Rahmen einer Wettbewerbspräsentation der EDAG- Fachjury vorzustellen. Dabei werden neben dem technischen Anspruch der Konzepte auch die Projektmanagement-Qualitäten der Teams und die Professionalität ihrer Wettbewerbspräsentation beurteilt.

„Uns beindrucken Jahr für Jahr die exzellenten Leistungen der Formula Students Teams -  schließlich setzen sich die Teams bei dem Wettbewerb mit allen Facetten der Automobilentwicklung auseinander und stellen ihre Technik- und Projektmanagement-Kompetenzen unter Beweis. Ein perfektes Training für die spätere Arbeit im Fahrzeugengineering“, unterstreicht Volker Fink, EDAG Geschäftsbereichsleiter Audi. „Daher sehen wir unsere Unterstützung auch als Chance an, mit dem hochengagierten Studentinnen und Studenten in Kontakt zu treten und Sie für eine spätere Mitarbeit in unserem Unternehmen zu begeistern.“