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27.02.2015

Doppelauszeichnung für EDAG im Rahmen des „German Design Award 2015“

EDAG Wettbewerbsbeiträge „EDAG GENESIS“ und das „Produktdesign einer Windkraftanlagen-Gondel“ ausgezeichnet

von links: Johannes Barckmann (Head EDAG Design Studio), Michael Schemet (EDAG Design München), Georg Ruhrmann (EDAG Design Fulda)

Der Wiesbadener Engineering-Dienstleister EDAG wurde mit seinen eingereichten Wettbewerbsbeiträgen „EDAG GENESIS“ und einer für die Fa. Nordex gestalteten Gondel für eine Windkraftanlage jeweils mit einer „Special Mention“ beim German Design Award 2015 im Februar 2015 in Frankfurt ausgezeichnet.

Im Rahmen des German Design Award, der jährlich vom renommierten „Rat für Formgebung“ ausgeschrieben wird, werden hochkarätige Produkte und Projekte aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign, Designpersönlichkeiten und Nachwuchsdesigner, die alle auf ihre Art wegweisend in der deutschen und internationalen Designlandschaft sind, ausgezeichnet. Dabei stimmt nicht nur die Fachjury ab. Beim Publikumspreis kommt auch die designinteressierte Öffentlichkeit zum Zug.

EDAG GENESIS

Mit dem Wettbewerbsbeitrag „EDAG GENESIS“ präsentierte der automobile Entwicklungsdienstleister EDAG nicht nur eine futuristische Fahrzeugskulptur, die auf den bionischen Strukturen einer Schildkröte basiert, sondern zudem das faszinierende Potenzial der generativen Fertigung (3D Druck) aufzeigte. Mit dem Verfahren könnten in Zukunft komplexe Fahrzeugstrukturen in einem Stück, ohne den Einsatz von Werkzeugen und umfangreicher Produktionstechnik gefertigt werden und somit die automobile Produktion revolutioniert werden. 
Zudem bietet das Verfahren Designer und Entwickler ungeahnte Freiheitsgrade bei der Produktentwicklung. Vorbilder aus der Natur, wie der in Millionen von Jahren optimierte „Insassenschutz“ des Schildkrötenpanzers mit seiner ausgeklügelten Knochenstruktur, könnten dann auch produktionstechnisch umgesetzt werden.

Mit dem Design einer Gondel für eine Windkraftanlage der Fa. Nordex unterstrich das EDAG Design Team um Johannes Barckmann, dass mutiges Produktdesign auch im Bereich der Investitionsgüter erfolgreich Einzug gehalten hat. „
Bei jeder Kaufentscheidung sind die Attribute Preis, Technik, Qualität und Design untrennbar miteinander verbunden. Gerade das Produktdesign ist bei technisch und preislich konkurrenzfähigen Produkten oft das entscheidende Unterscheidungsmerkmal, um erfolgreich Konsum- und Investitionsgüter verkaufen zu können“, betonte Johannes Barckmann, Leiter des EDAG DesignStudios im Rahmen der Preisverleihung in Frankfurt.

EDAG hat im Auftrag der Nordex SE die Gestaltung des Maschinenhauses der Windturbinen der neuesten Generation Delta mit dem Ziel übernommen, gemeinsam mit der Nordex-Entwicklungsabteilung das hohe Leistungsniveau der Windkraftanlage kraftvoll und technisch anmutend zu inszenieren. 
Charakteristische Designmerkmale wie „den Turm umlaufende dynamische Linien“ sowie „markante Prägungen am Heck“ geben der „Delta“ ihren Wiedererkennungswert. Die Weiterentwicklung der Designsprache durch den formalen Zusammenschluss zwischen Rotornabe und Turm als Basiseinheit, sowie dem Maschinenhaus als additives Element. Schlichte Eleganz durch weiche Grundkörper und große Radien im Zusammenspiel mit „geschliffenen Flächen“.
Der Erhalt der Auszeichnung ist eine Bestätigung der innovativen, kreativen und konzeptionellen Arbeit des EDAG Design Teams.

EDAG Pressebild (300 dpi)