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04.04.2016

Leuchtendes Beispiel für die Mobilität von morgen

Die Stachus-Passage im Herzen von München erlebte am Gründonnerstag eine Premiere der besonderen Art.

Mitten im Strom tausender Passanten stand ein Fahrzeug, das Staunen, Begeisterung und Neugier hervorrief. Dabei handelte es sich um keine gewöhnliche Produktpräsentation für ein neues Fahrzeugmodell, sondern um den „EDAG Light Cocoon“ – ein Zukunftsauto, das einen Ausblick auf die automobile Zukunft und die Mobilität von morgen bot.

Mobilität geht uns alle an. Und sie verändert sich in diesen Tagen rasant. Es geht nicht mehr allein um das Auto, die Tram oder die Bahn als Produkt. Die Parkplatzsituation in Großstädten, Umweltbelastungen und nicht zuletzt das neue Denken der Generation „Always on“ erfordern ein vernetztes Denken, wenn es um das Thema unserer zukünftigen Mobilität geht.
Eine Aufgabenstellung, die gleichermaßen komplex und hochspannend ist. Mit neuen Technologien wie dem „Autonomen Fahren“ und vor allem der vollständigen Einbindung des Fahrzeugs in die digitale Welt stehen nun Werkzeuge zur Verfügung, um den Mobilitätsgedanken zu revolutionieren und zukunftsfähig zu machen. Gerade in Großstädten ist ein Umdenken erforderlich. Das spüren und wissen alle.

„Daher haben wir bewusst unsere geheimen Entwicklungsbüros verlassen und sind mit unseren Zukunftskonzepten zu den Menschen gegangen.“, erläutert Michael Pollner, Marketingleiter der EDAG Engineering GmbH im Rahmen der Veranstaltung. „Die Resonanz war überwältigend. Unser Cocoon wurde nicht nur mehr als 20.000 mal während der 12 Stunden in der Stachus-Passage fotografiert, wir haben extrem spannende Diskussionen mit den Münchnern geführt. Für uns als Entwickler war es spannend zu erfahren, welche Wünsche und Vorstellungen die Menschen rund um das Thema Mobilität bewegt.“

von links: Björn Habegger, Heiko Herchet, Marco Petracca, Claus Schnell

Unter dem Motto „München. Mobilität 2025“ wurde zudem mit drei Podiumsdiskussionen in der Stachus-Passage detailliert von EDAG Entwicklungsingenieuren, Automobilexperten und Vertretern aus der Forschung dargestellt und lebhaft diskutiert. In der ersten Runde zeigten Automotive Experte Björn Habegger und Innovationstreiber für Softwarelösungen Heiko Herchet von der Firma EDAG, wie spannend und essenziell die Beschäftigung mit dem Thema „Mobilität für den Stadtmenschen von morgen“ ist. Der Umgang mit Daten betrifft uns alle. Und nicht erst im Zuge unserer Smartphones. Auch in unserem Stadtbild sind überall Sensoren zu finden, die Lärm, Emissionen, Verkehrssituation, Wetterlage und Bewegungen erfassen. Aber wem gehören diese Daten und wer macht sie nutzbar?

Als Experten für die Mobilität von morgen stellten sich Claus Schnell, Geschäftsführer von Bavaria Parkgaragen und Zukunftsstadtgestalter Steffen Braun vom Fraunhofer IAO in der zweiten Podiumsdiskussion Fragen zum Thema „Das Auto der Zukunft in der Stadt der Zukunft“. Was stellen wir eigentlich bald mit unserer freien Zeit an, wenn wir alle autonom Fahren? Wer wird in Zukunft schuld am Unfall sein: Fahrer, Auto oder Hersteller?

Abgerundet wurde die Podiumsdiskussions-Reihe mit der Human Ressource Management Expertin Simone Dappert, Geschäftsführer von Human Wealth Rainer Brune und weiteren Future Work Gurus. Antworten erhielten die Zuschauer zu den schwierigen Themenkomplexen Arbeiten 4.0, Frauen in technischen Berufen und den Anforderungen der Generation Y.

Die insgesamt drei Podiumsdiskussionen zeigten auf, welche Mobilitäts-, Automobil- und Verkehrsszenarien schon in den nächsten Jahren auf uns warten werden.
Als sichtbares Symbol für die sich veränderte mobile Welt zeigte der Wiesbadener Entwicklungsdienstleiter EDAG sein Concept Car „EDAG Light Cocoon“ – ein Fahrzeug, das mit einer gedruckten und mit Stoff überzogenen Skelettstruktur aufzeigt, dass die Autos von morgen nicht nur anders produziert, sondern auch wesentlich leichter gestaltet werden können. Der Clou: Eine Hinterleuchtungstechnik macht die skelettartige, organische Struktur sichtbar und brachte die Stachus-Passage zum Leuchten.

Die Besucher konnten zudem mit einer „Virtual Reality Brille“ in die vernetzte Welt des Fahrzeugs von morgen eintauchen.  Die Visualisierungsspezialisten des Feynsinn Teams – einer Marke der EDAG Gruppe – ließen die Münchner erleben, wie das Auto im „Autonomous Driving Mode“ dem Fahrer hilft, seine Fahrzeit effizienter zu nutzen. Das Auto wird zukünftig zum zweiten Büro oder zum zweiten zu Hause, indem man auf seine privaten und dienstlichen Daten zugreifen, arbeiten, Videokonferenzen durchführen oder sein „Smart Car“ mit seinem „Smart Home“ verbinden kann.
Mit der Präsentation im Herzen von München hat EDAG ihre Kompetenz und ihre Leidenschaft für die Gestaltung der zukünftigen Mobilität eindrucksvoll und plastisch einer breiten Öffentlichkeit nähergebracht und einen Blick hinter die spannende Kulisse der Fahrzeugentwicklung gewährt.