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17.09.2017

Medienloser Greifer: Flexibles Leichtgewicht für die Fertigung

Innovationen für die automobile Zukunft

Wiesbaden/Fulda Auf der IAA in Frankfurt präsentiert die EDAG Gruppe neben seinem Live Engineering Projekt #collectivio gleich sieben technologische Innovationen aus den Bereichen Leichtbau und Elektromobilität. Die zunehmende Variantenvielfalt, die durch alternative Antriebe weiter zunimmt, erfordert flexiblere und vor allem leichtere Lösungen für Bauteile und gleichermaßen auch in der Fertigung. Der Wiesbadener Engineering Spezialist EDAG hat bereits in den vergangenen Jahren durch seine Engineering-Kompetenzen im Additive Manufacturing überzeugen können. In diesem Jahr setzt die EDAG Production Solutions GmbH Co. KG u.a. mit der Eigenentwicklung eines „medienlosen Greifers“ diese Erfolgsgeschichte fort.

Leichtbaukompetenzen, Elektromobilität, Car-IT und Produktionslösungen sind für uns nach wie vor zentrale Zukunftsthemen. Ich freue mich, dass wir hier in Frankfurt erneut ein Feuerwerk an pro-aktiv entwickelten Technologiekonzepten in diesen Zukunftsfeldern vorstellen können“, betont Jürgen Vogt, CEO der EDAG Grup

Mit der Eigenentwicklung eines additiv gefertigten „medienlosen Greifer“ richtet die EDAG Production Solutions GmbH & Co. KG ihren Blick konsequent nach vorne und zeigt auf der diesjährigen IAA, wie in der Fabrik der Zukunft schon bald Energie und auch Fläche gespart werden kann.

Greifsysteme in der Produktion sind üblicherweise mit pneumatischen Systemen oder elektrischen Antrieben zum Greifen ausgerüstet. Diese Lösungen haben ein entsprechend hohes Eigengewicht und eine große Massenträgheit. Roboter, die diese Greifer steuern, müssen entsprechend dimensioniert sein. Mit dem „Medienlosen Greifer“ haben wir ein passives Greifsystem entwickelt, d. h. es nutzt außer dem Roboter selbst keine zusätzliche Kraftquelle. Durch den Verzicht auf zusätzliche Antriebe und Sensorik können im Vergleich zu herkömmlichen Systemen bis zu 75 Prozent des Gewichts eingespart werden. Weitere Vorteile ergeben sich durch eine einfache Montage und dem mühelosen Austausch von Komponenten nach einem Crash. Durch standardisierte Baugruppen kann die Lagerhaltung signifikant minimiert werden. Zudem können alle Teile mittels additiver Verfahren für den Ersatz oder einer Modifikation einfach nachgedruckt werden.

Daher ist der medienlose Greifer nicht nur ein Beispiel für Leichtbau in der Fertigung, sondern auch für eine kostenoptimierte Produktion während des gesamten „Lifecycle"