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20.09.2017

Tag 7 – 8 auf der IAA 2017

Und täglich entwickelt sich #collectivio weiter – dank eines atmenden Lastenhefts

Jede Stunde erreichen uns via twitter & Co. über den Hashtag #collectivio neue Ideen und Wünsche. Wäre es nicht eine gute Idee, wenn ich einen collectivio wie in New York heranwinken könnte und er diese Geste versteht? Ein anderer User sieht auch Potential für große Filmfirmen. „Via VR könnten Trailer zu neuen Blockbustern während der Fahrt promotet werden und eine zusätzliche Einnahmequelle für den collectivio Betreiber darstellen“, schlägt Christian aus Berlin vor.

Neben dem klassischen Entwicklungsprozess wollen unsere Engineering Cracks diese guten Ideen und Konzepte nicht links liegen lassen. Schließlich entwickelt sich die digitale Welt fast jeden Tag weiter. „Das Auto der Zukunft muss update-fähig werden, um konkurrenzfähig zu bleiben.“, davon ist EDAG Pressesprecher Christoph Horvath überzeugt. „Daher arbeitet unser Team in Frankfurt bewusst nicht in den starren Grenzen eines fest definierten Lastenhefts, sondern mit der SCRUM-Methode. Mit diesem erfolgreichen Ansatz, aus der Software-Entwicklung, können wir auch im Automotive Engineering wesentlicher agiler, flexibler und vor allem schneller auf sich ständig änderte Projektanforderungen reagieren.“

Doch was ist Scrum überhaupt? SCRUM beschreibt einen agilen Prozess, bei dem das Team in kurzen Abständen (meist täglich) zusammen kommt, den Arbeitsfortschritt bespricht und sich austauscht. Auch der Input von der Community wird mehrfach am Tag gesichtet und bewertet.  „Wir können die neuen Anforderungen und Ideen aus unserem Team oder auch aus der Community in kürzeren Abständen aufnehmen, in kleine Arbeitspakete – sogenannte Sprints – zusammenfassen, priorisieren und einarbeiten“ erläutert Scrum-Master David seine ersten Erfahrungen auf der IAA. Gerade in der Konzeptphase für ein radikal neues Fahrzeug- und Mobilitätskonzept wie #collectivio, das vor allem auf den unmittelbaren Input der späteren Nutzer angewiesen ist, ist SCRUM genau der richtige Ansatz, um zu zeigen, wie auch der Engineering-Prozess in Zukunft besser werden kann. Und genau das ist es, was auf dem EDAG-Messestand gerade live passiert.