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29.06.2015

„Zukunft hat, wer Zukunft schafft - Innovation sichert Wettbewerbsvorteil“

Besuch des hessischen Ministers Tarek Al-Wazir am Entwicklungsstandort der EDAG Engineering GmbH in Fulda

Besuch des hessischen Ministers für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Tarek Al-Wazir bei EDAG in Fulda.
Besuch des hessischen Ministers für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Tarek Al-Wazir bei EDAG in Fulda.

Fulda, 29. Juni 2015  Hessens Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Tarek Al-Wazir würdigte durch seinen Besuch bei dem Wiesbadener Entwicklungsdienstleister EDAG dessen Engagement im Bereich Innovation.
Bereits im letzten Jahr wurde das Unternehmen durch die Wahl zum Hessen Champion in der Kategorie Innovation als innovativstes Entwicklungsunternehmen in der Automobilindustrie von der hessischen Landesregierung ausgezeichnet.

Mit dem Wettbewerbsbeitrag „Genesis“, der das Potenzial des generativen Fertigens (3D-Druck) für die Automobilindustrie eindrucksvoll aufzeigte, konnte EDAG die Jury überzeugen. Mit dem neuesten Concept Car „EDAG Light Cocoon“, das auf dem Genfer Automobilsalon 2015 Weltpremiere feierte, hat EDAG ihre Ansätze für einen zukünftigen, ultimativen Fahrzeugleichtbau weiter entwickelt und konkretisiert.

Die Präsentation der Sportwagenstudie, die generativ gefertigt wurde und auf einem bionischen Grundkonzept basiert, stand im Mittelpunkt des Besuchs des hessischen Ministers Tarek Al-Wazir.

„Als Entwicklungsunternehmen der Automobilindustrie verfolgen wir das Ziel, die Mobilität von morgen für unsere Kunden zukunftssicher und nachhaltig zu gestalten. Dabei haben wir die Technologiebereiche „Leichtbau“ und „Elektromobilität / Car-IT“ als entscheidende Zukunftsthemen der Branche identifiziert und bereits vor fünf Jahren entsprechende Competence Center in unserem Unternehmen installiert, um unabhängig zum Tagesgeschäft, neuartige Mobilitätskonzepte zu entwickeln.“, erläuterte Harald Poeschke, COO der EDAG Engineering GmbH im Rahmen der Veranstaltung.

von links: Tarek Al-Wazir (Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung), Harald Poeschke (COO, EDAG Engineering GmbH)

Von EDAG werden immer wieder aussichtsreiche Technologieansätze identifiziert und in Forschung und Entwicklung bis zu einem Demonstrator begleitet, um diese Bauweisen möglicherweise – zunächst über geringe Stückzahlen – sukzessive in die Serienentwicklung zu bringen. So wurden in letzter Zeit nicht nur die Leichtbaukonzepte „EDAG Genesis“ und „EDAG Light Cocoon“ von dem Wiesbadener Unternehmen proaktiv entwickelt, sondern mit den Projekten „Induktives Laden für E-Fahrzeuge“ und „Intelligente Vernetzung von Fahrzeugen“ zudem neue Ansätze für die praxisnahe Gestaltung der Elektromobilität entwickelt.
„Wir sind sehr stolz darauf, mit diesen Innovationen aufzeigen zu können, wie wertschöpfende Unternehmen durch eine Zusammenarbeit mit EDAG zukunftsfähig werden können. Geschäftspartner sind hierbei nicht nur die Automobilhersteller sondern auch innovative Zulieferer. namhafte Denkfabriken und Technologiepartner.“, unterstrich Harald Poeschke. „Wir können die Zukunft unseres Unternehmens selbst gestalten, indem wir Chancen rechtzeitig an der Schwelle des Durchbruchs erkennen und uns somit globale Wettbewerbsvorteile sichern. Zukunft hat, wer Zukunft schafft.”

Neben der Präsentation der Concept Cars „EDAG Genesis“ und „EDAG Light Cocoon“ informierte sich Tarek Al-Wazir in den Vorträgen von Dr. Martin Hillebrecht (Leiter des EDAG Kompetenzzentrums „Leichtbau“) und Heiko Herchet (Leiter des EDAG Kompetenzzentrums „Elektromobilität / Car-IT“) detailliert über das zukunftsgerichtete Leistungsspektrum der EDAG.

Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir: „Der Besuch der Firma EDAG hat mir bestätigt, dass vieles, was heute noch wie Zukunftsmusik klingt, in einigen Bereichen schon sehr nahe an der Wirklichkeit ist.“ Es sei augenscheinlich, dass durch neue Denkansätze, verbunden mit dem Einsatz neuer Fertigungstechniken wie dem 3D-Druck, völlig neue und innovative Lösungen gefunden werden können. Diese frühzeitig und vor den Wettbewerbern zu finden sei eine Herausforderungen für alle Unternehmen. „Unternehmen wie EDAG zeigen, dass wir in Hessen ganz vorne dabei sind wenn es darum geht, die Produkte von morgen zu entwickeln“, so der Minister.

von links: Harald Poeschke (COO, EDAG Engineering GmbH), Tarek Al-Wazir (Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung)
von links: Harald Poeschke (COO, EDAG Engineering GmbH), Tarek Al-Wazir (Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung)

Die EDAG Group entwickelt als größtes unabhängiges Engineering-Unternehmen der Automobilindustrie komplette Fahrzeuge und Produktionsanlagen. Weltweit arbeiten ca. 7.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 70 Standorten an der Mobilität der Zukunft. Allein in Hessen sind ca. 1.400 Mitarbeiter an den Standorten Wiesbaden, Fulda und Rüsselheim tätig. Aktuell befinden sich bei EDAG bundesweit 460 junge Menschen (200 davon in Hessen) in Ausbildung oder einem dualem Studium. Mit einer Ausbildungsquote von über 10 Prozent (in Deutschland) zählt die EDAG Gruppe bundesweit zu den stärksten Ausbildungsbetrieben. 

EDAG Pressebilder (300 dpi)