• WEISS,

    DASS DIE NATUR DIE BESTE BLAUPAUSE FÜR DIE ENTWICKLUNG MODERNER AUTOMOBILE LIEFERT.
    Johannes Barckmann.
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  • MACHEN,

    DASS SICH MENSCHEN ÜBERALL AUF DER WELT  BEIM LOSFAHREN EIN BISSCHEN WOHLER FÜHLEN.
    Ralf Fröhling, Patrick Mc Fadden, Robert Gastl.
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  • SORGT

    DAFÜR, DASS DIE SICHERHEIT VON FUSSGÄNGERN NICHT NUR VON DER STRASSE, SONDERN VOM AUTO AUSGEHT.
    Maren Finck.
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  • KENNT

    DIE TECHNIK, DIE MAN BRAUCHT, UM AUS DESIGN UND FUNKTION EFFIZIENTEN FAHRSPASS ZU ENTWICKELN.
    Hans Haug.
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EDAG Soulmate.

Wenn das Auto plötzlich das bessere Smartphone ist.

EDAG Soulmate – Wenn das Auto, zu deinem persönlicher Begleiter wird

Das Smartphone hat die Dinge des Alltags wortwörtlich in die Tasche gesteckt. Klammheimlich sind MP3-Player, Terminplaner, Fotoapparat, Lexikon, E-Mail-Client und Telefonie zum Universalgerät verschmolzen. Kein Wunder, dass viele von uns das Telefon fast rund um die Uhr bei sich tragen, aber kaum noch damit telefonieren. Und die Vereinnahmung geht weiter: durch die lückenlose Vernetzung mit dem Internet haben wir fast überall Zugriff auf Daten, mit deren Hilfe wir uns weitaus mehr als nur informieren können. Wir interagieren mit vernetzter Technik, können vom Büro aus die Temperatur im heimischen Wohnzimmer steuern, das Fernsehprogramm von unterwegs aufzeichnen, überprüfen, ob wir unsere Zähne lange und gründlich genug geputzt haben und die Anzahl gelaufener Schritte im Blick behalten, damit die eigene Linie stimmt und das Gerät auch weiterhin bequem in die Hosentasche passt. 

Es ist kaum zu glauben, dass es noch Momente gibt, in denen wir die Schnittstelle zu unserem Alltag aus der Hand legen müssen. Damit ist noch nicht mal die Arbeit gemeint, denn selbst die ist ja heute weitestgehend vernetzt. Aber spätestens die Fahrt dorthin mit dem Auto zwingt uns dazu, den Lebensbegleiter, den wir im Schnitt 88 mal am Tag zücken, wegzulegen. Was wiederum ein schlechtes Licht auf das Auto wirft, das in Zeiten universeller Vernetzung und smarter Technologien seltsam isoliert wirkt. Zeit für einen Paradigmenwechsel. Zeit, Autos anders zu denken. Zeit für EDAG Soulmate.

EDAG Soulmate - Exterieur

Außen hui, innen hui!

Die in einem Gemeinschaftsprojekt mit Bosch entstandene Studie macht vieles von dem besser, was gemeinhin unter vernetzter Mobilität für die Zukunft verstanden wird. Und das in einem konzeptionellen Rahmen, der nicht nur das Fahren endlich smart macht, sondern auch neue Standards in Sachen Designflexibilität und Produktionsmöglichkeiten setzt. Der Seelenkumpel basiert in seinem innersten auf dem EDAG Light Cocoon, der seinerzeit vorgestellten Idee eines neuen, im 3D-Druck-Verfahren hergestellten Leichtbaukonzepts, das sich in seiner Gestaltung bei der Natur bedient und Flächen durch räumliche, wesentlich stabilere Strukturen ersetzt. Was wiederum zu deutlichen Gewichtsreduktionen führt - beispielsweise satten 25 % allein bei der Motorhaube. Wie beim Light Cocoon dient auch beim Soulmate ein spezieller, lichtdurchlässiger High-Tech-Stoff als Haut, die von Innen angestrahlt wird, und somit nicht nur eine jederzeit völlig individualisierbare Fahrzeugfarbe ermöglicht - das macht man natürlich mit der App auf dem Smartphone - sondern beispielsweise auch in Gefahrensituationen leuchtende Warnsignale nach Innen und Außen geben kann. 

EDAG Soulmate – Interieur

Die Technik im Innenraum – ein Begleiter durch den Alltag

Ein Highlight des Soulmates ist das von Bosch entwickelte Innenleben des leichtfüßig leuchtenden Boliden. Wo Bedienkonzepte bisweilen entweder überbetrieben futuristisch, dafür aber kaum durchdacht, oder im umgekehrten Fall benutzbar, dafür aber nur bedingt schön sind, ist beim Soulmate wirklich alles bis ins kleinste Detail auf die digitale Smartness abgestimmt. Nicht nur in Sachen Optik und Funktionalität, sondern erstaunlicherweise auch bei der Haptik. Dank neuester Blick- und Gestensteuerung sind alle Bedienelemente des Soulmates nicht nur intuitiv, sondern sorgen für eine sichere und möglichst ablenkungsfreie Bedienung. Armaturenbrett und Mittelkonsole sind im Soulmate in einem rein elektronischen Display vereint. Dessen Inhalte passen sich beispielsweise an die aktuelle Umgebung des Fahrzeugs an. Aber auch der Terminkalender und die persönlichen Vorlieben des Fahrers werden berücksichtigt. Und fällt ein Termin aus, passt das Fahrzeug selbsttätig die Route an – etwa auf eine Strecke, die automatisiertes Fahren erlaubt, so dass der Fahrer noch mehr freie Zeit gewinnt. Aber das ist nur einer von vielen Anwendungsfällen, die Bosch vorsieht, in denen sich das Fahrzeug aktiv um seinen Fahrer kümmert.

EDAG Soulmate - Interieur

Wenn der Paketbote klingelt

Neben den gängigen Daten, die man aus einem Cockpit kennt, kann der Soulmate via „Internet der Dinge“ beispielsweise Kontakt zum eigenen Smart Home halten. Wenn der Paketbote wieder mal vor der Tür, aber man selbst noch im Stau steht, übernimmt Soulmate ganz unabhängig vom Smartphone die Kommunikation, und signalisiert dem Fahrer, dass es an der Haustür klingelt. Dank moderner, smarter Haustechnik kann der Paketbote in einen geschützten Bereich des Hauses eingelassen werden um den Empfang zu quittieren. 

Additiv hat Bosch das haptische Display „neoSense“  im Fahrzeug verbaut, das dem Fahrer das Gefühl vermittelt, auf einem Touchscreen mechanische Knöpfe zu bedienen. Das Gerät kann unterschiedliche Oberflächenstrukturen erzeugen, so dass sich auf dem Display Elemente erfühlen lassen. Dank dieser haptischen Rückmeldung lassen sich Infotainment-Anwendungen wie Navigation, Radio oder Smartphone-Funktionen einfacher bedienen.

Wohin die Reise geht

Das Beispielsszenario des Paketboten zeigt sehr deutlich, wohin die technologische Reise gehen soll. Soulmate ist kein fahrbares Smartphone, und auch keine Schnittstelle für das mobile Endgerät. Sondern im wahrsten Sinne des Wortes ein Assistent und Lebensbegleiter - ergo Seelenfreund - der dem Fahrer viele Lebensbereiche erleichtert. Sei es nun Kommunikation oder die Steuerung von smarten, vernetzten Technologien - Soulmate transponiert die Idee des Smartphones als universellen Alleskönner auf die Straße und sorgt dafür, dass Mobilität und „mobile“ nicht nur endlich zueinander finden, sondern sich genau so sinnvoll ergänzen, wie seinerzeit das Telefon und die Software. Und so wie das Telefonieren mit dem Smartphone eigentlich nur noch eine Nebensache ist, kann man sich in Anbetracht der mit der Soulmate Technologie denkbaren Möglichkeiten durchaus vorstellen, dass das Fahren mit dem Auto eigentlich die Grundfunktion ist, die uns in Zukunft am wenigstens beschäftigen wird. Insbesondere mit dem Blick auf die Gegenwart. 

Denn bereits heute haben wir das Problem, dass viele von uns beim Fahren mehr mit dem Smartphone, als mit dem Fahren beschäftigt sind - was durchaus ein Risiko ist. Umso wichtiger ist es also, in Zukunft Lösungen zu finden, die unseren Bedarf an mobiler Vernetzung nicht einschränken, sondern sinnhaft ergänzen und dabei das Fahren sicherer machen. EDAG Soulmate ist in diesem Sinne nicht nur eine mögliche Lösung, sondern vielleicht sogar der automobile Evolutionsschritt, der das Fahren und den Komfort des digitalen Alltags endlich perfekt zusammenbringt. Und das in einem technischen Rahmen, der in Sachen Gestaltungsmöglichkeiten, wirtschaftlicher Effizienz und innovativer Nutzung von Ressourcen Automobilgeschichte schreiben kann. 


EDAG Soulmate – Making of

(42 MB / 03:36 min)