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Erfolg der beflügelt

Wie man als Software-Entwicklerin bei EDAG neue Maßstäbe setzt

Softwareentwicklerin für Embedded Systems – entwickelt Systeme für die Fahrzeuge von morgen

Makros, Domains, Log-Dateien. Wer jetzt schon nur noch Bahnhof versteht, hat wohl kein Studium in Elektrotechnik abgeschlossen. Ganz anders ist das bei Lisa-Marie Heil aus Fulda. Nach ihrem Master in „Systems and Design“ ist sie bei EDAG als Softwareentwicklerin für Embedded Systems eingestiegen. Und entwickelt mit ihrem Know-how Programme, die man morgen im Auto findet.

Eine Branche im Wandel

Software im Auto boomt. Rund 90 % aller künftigen Innovationen im Fahrzeug werden durch Elektronik und Software entstehen. Und somit wird die Software zum wichtigsten Unterscheidungsmerkmal eines Autos. Allen voran: das autonome Fahren. Mehr Komfort für den Fahrer, Reduzierung von Emissionen, optimierter Kraftstoffverbrauch und der neu erlangte Zeitgewinn sind nur einige Beispiele für die Weiterentwicklung unserer Mobilität. Neue Trends und Technologien erfordern neue Wege. Und um diese sicher und zur richtigen Zeit beschreiten zu können, brauchen Automobilhersteller und –Zulieferer spezielle Fachkräfte, wie Softwareingenieure.

Der Engineering-Experte EDAG setzt bereits verstärkt auf die Karte „Softwareentwicklung im Auto“ und rekrutiert dafür Fachleute mit Elektrotechnik-Expertise. So wie Lisa-Marie Heil. Die Softwareentwicklerin für Embedded Systems arbeitet bei EDAG seit September 2016. Ihre Aufgabe ist es, anhand der vom Kunden definierten Anforderungen eine Software für spezielle Hardwarekomponenten zu entwickeln. Der Entwicklungsprozess besteht nicht lediglich aus Programmieren. Zunächst ist es wichtig, genauestens die Anforderungen zu analysieren. Daraus wird eine Architektur für das System und schließlich die Software entworfen. Sobald die Software dann implementiert wurde, folgt eine ausgiebige Testphase. Die aufgedeckten Fehler müssen durch erneutes Durchlaufen dieses Entwicklungsprozesses eliminiert werden. Bei dem Vorgang wird eine enge Zusammenarbeit des kompletten Teams benötigt. Dabei führen viele Wege nach Rom. „Klar zu kommunizieren; ist daher besonders wichtig“, erklärt die EDAG-Expertin. „Vom Kunden aber auch von uns. Insbesondere im automobilen Umfeld gibt es zusätzlich noch sogenannte funktionale Sicherheitsanforderungen. Das sind gesetzliche Bestimmungen, die für die Sicherheit im und ums Auto gewährleistet werden müssen. Und die im Zuge von Trendthemen wie autonomes Fahren, Connectivity und Cyber Security immer mehr an Bedeutung gewinnen!“ Aktuell arbeitet Lisa-Marie an der Programmierung einer Software für autonom fahrende Fahrzeuge.

Softwareentwicklung für die Fahrzeuge der Zukunft

Technik im Blut

Für ihren Traumberuf hat die 27-Jährige bereits in jungen Jahren den ersten Grundstein gesetzt: „Meine Eltern haben sich im Elektrotechnikstudium kennengelernt. Ein Stück weit wurde mir mein Interesse an Technik in die Wiege gelegt. Im Gymnasium hatte ich dann die Möglichkeit, mein berufliches Abitur mit der Fachrichtung Maschinenbau abzulegen.“ 

Was sie an ihrem Job reizt, erklärt Lisa wie folgt: „Das Schreiben einer Software ist wie die Lösung eines Rätsels. Schritt für Schritt müssen die potenziellen Fehlerquellen der Software eliminiert werden. Mit Systematik! Und wenn man’s geschafft hat, wenn die Software läuft, fühlt sich diese erfolgreiche Detektivarbeit einfach großartig an.“ 

Systematisch und Schritt für Schritt werden mögliche Fehlerquellen eliminiert

Software als Innovationstreiber

Jetzt hätte Lisa-Marie Heil auch in der medizinischen Informatik unterkommen können. Denn auch hier tut sich einiges. Insbesondere im Bereich der Telemedizin, der Zusammenführung von Technologien der Telekommunikation und der Informatik. Durch den Einsatz neuer Softwarekomponenten können räumliche Distanzen überwunden, für Patienten lebenswichtige Informationen bereitgestellt und medizinische Daten des Patienten analysiert werden. Dies führt zu einer Verbesserung in Diagnostik, Therapie und Vorsorge im Gesundheitswesen. Software wird in Zukunft also nicht nur im Auto eine große Rolle spielen. Warum sie sich aber dennoch für die Automobilbranche entschieden hat, erklärt sie so: „Am Auto kann man sich den Einsatz von Software besonders gut vorstellen. Tagtäglich fahren wir zur Arbeit, zum Einkaufen oder zu Freunden. Mich reizt der Gedanke, dass ich mit meiner Arbeit, das Fahren von morgen noch komfortabler aber auch sicherer gestalten kann. Wir stehen noch am Anfang der Möglichkeiten, die der Einsatz von Software im Auto bietet. Ich sehe darin ein großes Potenzial. Für die Verbesserung der Fahrzeugfunktionalitäten aber auch für mich. Denn ich habe bei EDAG die Möglichkeit, nicht nur mit diesem Branchenwandel zu gehen, sondern auch daran zu wachsen.“

Für die Zukunft hat die Softwareentwicklerin ein klares Ziel: mit weiterhin so viel Spaß die ersten Schritte im Berufsleben erfolgreich zu meistern.