• WEISS,

    DASS DIE NATUR DIE BESTE BLAUPAUSE FÜR DIE ENTWICKLUNG MODERNER AUTOMOBILE LIEFERT.
    Johannes Barckmann.
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  • MACHEN,

    DASS SICH MENSCHEN ÜBERALL AUF DER WELT  BEIM LOSFAHREN EIN BISSCHEN WOHLER FÜHLEN.
    Ralf Fröhling, Patrick Mc Fadden, Robert Gastl.
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  • SORGT

    DAFÜR, DASS DIE SICHERHEIT VON FUSSGÄNGERN NICHT NUR VON DER STRASSE, SONDERN VOM AUTO AUSGEHT.
    Maren Finck.
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  • KENNT

    DIE TECHNIK, DIE MAN BRAUCHT, UM AUS DESIGN UND FUNKTION EFFIZIENTEN FAHRSPASS ZU ENTWICKELN.
    Hans Haug.
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Von einem Design-Wettbewerb der anderen Art

Oder wenn Designer zu Superstars werden!

Design Intelligence Award China

Die Scheinwerfer sind ausgerichtet, die Mikrofone eingestellt, jeder Schritt sitzt. Die Stimmung ist elektrisierend und in der Maske werden noch die letzten Schweißperlen mit etwas Puder retuschiert. So beginnen die Vorbereitungen für Präsentation und Jurierung beim Design Intelligence Award, kurz DIA, in Hangzhou.

Hangzhou bekannt für seine „Chinesische Hochschule der Künste“, gegründet, um neue Wege der „Schönen Künste“ aufzuzeigen, war der symbolträchtige Ort, an dem dieser außergewöhnliche Designwettbewerb ins Leben gerufen wurde. Neben Nachhaltigkeit, Ästhetik, Innovationfähigkeit und gesellschaftlicher Relevanz wurde auch die gesamte Präsentation bei der Auswahl des Designs berücksichtigt.

Und zu gewinnen gab es reichlich. Von 2511 eingegangenen Bewerbungen wurden Mitte Mai 2x Gold, 10x Silber und 10x Bronze verliehen. Doch bevor es dazu kam, stellten sich nach mehreren Vorentscheidungen die Top 22 in einem mehrtägigen Contest den kritischen Augen der Jury. Neben der üblichen Fachjury beurteilte das gesamte Publikum jeden Auftritt der Teilnehmer sichtbar mit Tafeln. Stress und Adrenalin pur. Und keine Spur von einer üblichen Award-Show, bei der der Gewinner meistens schon vorher feststeht und die Präsentation lediglich ein Schaulaufen darstellt.

Design Intelligence Award China

Preisverleihung wird zur extremen Herausforderung

Für EDAG ging der Global Design Manager Johannes Barckmann mit dem Light Cocoon, unserem Conceptcar, ins Rennen: „ Als Design Manager bei EDAG habe ich schon viele Awards und Auszeichnung im Design Bereich kennenlernen und auch entgegennehmen dürfen! Die Preisverleihung in Hangzhou war aber ein echtes Highlight und gleichzeitig eine extreme Herausforderung. Der Challenge-Gedanke stand eindeutig im Vordergrund. Man war gefordert, nach kurzfristigem Briefing, seine Botschaften neu zu formulieren und vor vielen Kameras und hunderten Augenpaaren souverän zu präsentieren. Der Stress-Level wurde bewusst hoch gehalten, um eine echte Battle zu inszenieren. Das war „Deutschland sucht den Superstar“ für Designer!“, resümiert Johannes Barckmann.

Design Intelligence Award China

Drei Minuten zum Präsentieren, 60 Sekunden zum Überzeugen

Warum der DIA so besonders war, liegt unter anderem an der Art der Beurteilung. Zunächst mussten die Teilnehmer in einer live aufgezeichneten Präsentationsshow mit einer dreiminütigen Präsentation und anschließender Fragerunde überzeugen. War diese erste Hürde geschafft, ging es am nächsten Tag in Runde zwei. Einmal kurz durchatmen, denn die Silbermedaille war dem EDAG Light Cocoon sicher! In einem einminütigen „Battle“ galt es nun, die Jury mit einem überzeugenden Statement zu beeindrucken. Am Ende wurde Platz eins ganz knapp verfehlt, aber die Gewinnerprämie des zweiten Platzes lässt sich auch sehen: rund 27.000 € gingen an das leuchtende Beispiel der Mobilität von morgen. Auch Barckmann ist mit dem Ergebnis zufrieden: „Für mich war es bis dato unvorstellbar, wie intensiv die mediale Begleitung und Inszenierung des dreitätigen Wettbewerbs in China war. Zwischenzeitlich fühlte ich mich als Teil einer Live-Fernsehshow, hatte Termine in der Maske, Fotoshootings und probte die Wege und Abläufe zusammen mit den anderen Wettstreitern. Auch die Vermarktung des Events sprengt für mich bestehende Grenzen. In Kürze wird ein einstündiger Zusammenschnitt im chinesischen Staatsfernsehen ausgestrahlt werden. Aber nicht nur die Medien hatten ein riesiges Interesse an dem EDAG Light Cocoon und Designchef Johannes Barckmann. „Zum Schluss erging es mir fast wie ein Promi, denn ich wurde von Zuschauern, Mitstreitern und Jurymitgliedern nach Autogrammen sowie gemeinsamen Fotos gefragt. Dies war eine ungewohnte aber auch schmeichelhafte Erfahrung.“

Im Rahmen einer abschließenden feierlichen Zeremonie nahm Dr. Lars Röhrig, CEO EDAG China, den 2. Preis entgegen.

Eines ist für Barckmann auf jeden Fall sicher: „Neben der Prämierung und dem Gewinn des tollen zweiten Platzes konnten wir den Menschen unser zukunftsweisendes Modell für die Mobilität von morgen näher bringen. Und EDAG hat mit ihrer hohen Designkompetenz nicht nur in Hangzhou einen bleibenden und beeindruckenden Eindruck hinterlassen.“