Egal wer Du bist, Hauptsache Du bist gut.

Tatjana Karlej ist Prozessberaterin bei Feynsinn / EDAG. Und vertraut auf das Vertrauen des Teams.

Tatjana Karlej - egal wer du bist, Hauptsache du bist gut

Wer sich für den Beruf des Beraters entscheidet, braucht neben zahlenorientiertem Handwerkszeug und ausreichend Erfahrung vor allem eines: Selbstvertrauen. Denn um Prozesse und Projekte optimieren zu können, reicht es nicht, an der Hochschule gewesen zu sein. Man muss vor allem Menschen davon überzeugen können, dass Vorschläge langfristig Sinn machen. Wie man in einer Männerdomäne wie dem Wirtschaftsingenieurwesen als Frau und Mutter zweier Kinder Selbstvertrauen gewinnen kann, ohne sich selbst verbiegen zu müssen - davon weiß Tatjana Karlej zu berichten.

Männerdomänen gibt es nicht

„Für mich war bei der Berufswahl entscheidend, dass ich genau das mache, was mir Freude macht und mich begeistert. Ich wollte von Anfang an etwas machen, das Technik und Wirtschaft zusammenbringt. Weil mich beides brennend interessiert. Ich hab zu der Zeit jedoch gar nicht darüber nachgedacht, dass es in diesem Bereich leider nur sehr wenige Frauen gibt. Das war also kein Thema für mich bei der Berufswahl, mir ging es ja nicht darum, einen Männerjob zu machen, sondern mich selbst zu verwirklichen“ so die 36 jährige Wirtschaftsingenieurin. 

Dass es mit der Selbstverwirklichung anfangs nicht leicht war, lag laut Karlej nicht unbedingt am Job selbst, sondern an der fehlenden Erfahrung. „Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich gerne von Anfang an ein duales Studium gemacht. Aber als Mutter von zwei Kindern ist das mit den damaligen Arbeitsmodellen gar nicht möglich gewesen. Also habe ich ein ‚normales‘ Studium abgeschlossen, obwohl ich eigentlich wusste, dass die Praxiserfahrung wichtig sein wird.“ Die notwendige Praxis kam dann glücklicherweise mit dem Arbeitgeber ihrer Wahl. „Ich hab dann nach dem Studium in München auf einer Engineering Messe EDAG und die Beratungs-Marke Feynsinn kennengelernt, und war sofort begeistert. Die Tätigkeitsfelder dort, die Gesamtfahrzeugentwicklung, der Anlagenbau und die Prozessberatung waren genau die Sachen, die mich interessiert haben. Bereits am Tag danach war ich beim Vorstellungsgespräch bei Feynsinn und wurde als Prozessberaterin eingestellt. Wahrscheinlich auch, weil man gemerkt hat, dass ich den Job wirklich wollte und weil ich wusste, dass ich die Arbeit gut machen würde.“

Selbstvertrauen durch das Vertrauen anderer

Dass Selbstvertrauen der Einstieg in die Karriere sein würde, war Tatjana Karlej von Anfang an klar. Dass man das Vertrauen in sich und seine Fähigkeiten jedoch nicht unbedingt alleine gewinnen muss, sondern darin bestenfalls von den Teamkollegen gestärkt werden kann, ist eine Erfahrung, die sie bei EDAG heute noch macht. „Natürlich hatte ich am Anfang sehr viel Respekt vor der Arbeit bei EDAG. Aber das besondere an unserer Unternehmenskultur ist, dass Dir bereits beim Einstieg keine Chance gelassen wird, Hemmungen zu haben. Die werden sofort abgebaut, weil man ganz ohne Vorbehalte direkt auf Dich zukommt, Dich an die Hand nimmt und Dich unterstützt. Ich hatte direkt bei den ersten Aufgaben einen erfahrenen Kollegen an meiner Seite, der mir nicht nur gezeigt hat, wie der Job gemacht wird, sondern mich nach und nach dazu motiviert hat, selbstverantwortlich an die Aufgaben ranzugehen“ so Tatjana Karlej. 

Selbstvertrauen ist laut Karlej vor allem eine Frage von Akzeptanz. Und die ist im Unternehmen außergewöhnlich hoch. „Die Unterstützung, die man hier bekommt, bezieht sich ja nicht nur auf die Arbeit an sich, sondern auch auf die Art und Weise, wie man arbeitet. Man bekommt hier in allen Fragen Unterstützung - und das über alle Unternehmensbereiche hinweg. Und vor allem setzt man bei uns auf Vertrauen. Als Mutter brauche ich beispielsweise mehr Zeit als meine Kollegen, um Familie und Arbeit organisatorisch unter einen Hut bringen zu können. Deshalb kann ich mir Zeiten sehr flexibel einteilen. Auch da geht es um das Vertrauen, das meine Kollegen mir zusprechen. Ich übernehme ja bei der Zeiteinteilung Verantwortung, für beides - die guten Projekte, die wir für unsere Kunden umsetzen und meine Familie gleichermaßen. Und das Vertrauen, dass man mir dafür schenkt, bekomme ich nur, weil man weiß, dass mir beides gleichermaßen wichtig ist.“ 

Es kommt nicht darauf an, was man ist

Akzeptanz und Vertrauen sind laut Tatjana Karlej die Werte, die man auch grundsätzlich berücksichtigen sollte, wenn man heute ins Berufsleben einsteigt. „Ich glaube, dass man ohne das Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten meistens in einem Job landet, der nicht so viel Spaß macht. Ich hab hier bei Feynsinn / EDAG die Erfahrung gemacht, dass die Arbeit unter anderem deshalb so viel Freude bereitet, weil es nicht interessiert, wer Du bist  und wo Du herkommst. Das einzige, was hier zählt, und was letztlich für die gute Atmosphäre und die Begeisterung an der Arbeit sorgt, ist dass man sich auf sein Thema konzentriert. Und gut ist, in dem was man macht. Dann stehen bei EDAG alle Türen offen, und man kann sehr, sehr viel erreichen. Ob wir deshalb ein besserer Arbeitgeber sind, als andere Unternehmen, kann ich nicht sagen. Aber für mich zumindest ist die Arbeit bei EDAG der beste Job überhaupt!“

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