Wenn der Job die zweite Familie ist.

Warum Karina Schäfer bei EDAG das Thema Arbeit weiterentwickelt.

Karina Schäfer - Wenn der Job die zweite Familie ist.

Wer Entwicklungen vorantreibt, die die Mobilität in Zukunft verändern, muss sich über kurz oder lang auch über den gesellschaftlichen Wandel, und somit den Wandel unserer Arbeitswelt Gedanken machen. Nicht nur, weil die Mobilität früher oder später einen Einfluss darauf hat. Sondern auch, weil wir unsere Arbeitszeit heute mit ganz anderen Ansprüchen angehen, als beispielsweise noch vor 30 Jahren. Es geht heute nicht mehr ausschließlich um Karriere und Geld. Stattdessen stehen bereichernde Erfahrungen im Vordergrund - die Möglichkeit, etwas zu bewegen, das gute Gefühl, einen Beitrag zu leisten, der über das bloße Abarbeiten hinaus geht, sind neben modernen Rahmenbedingungen des Arbeitgebers entscheidende Kriterien für eine nachhaltige Work-Life-Balance.

Modernes Arbeiten kennt keine Vorurteile

„1997 war das noch anders“ sagt Karina Schäfer. Als Teamleiterin Ablaufsimulation hält die 38 jährige Ingenieurin mit ihren Mitarbeitern die Fäden in der Hand, wenn es darum geht, die Produktion neuer Fahrzeuge im Vorfeld genau zu simulieren. Schäfer hat bei EDAG noch die Zeit erlebt, als man nicht am Rechner, sondern auf dem Zeichenbrett entwickelte. Und natürlich war es damals nicht unbedingt leicht, sich in jungen Jahren als Führungskraft durchzusetzen - zumal als weibliche. Doch das scheint heute weder eine Fragestellung, noch ein Problem zu sein. „Ich bin nach dem Maschinenbaustudium und einer Ausbildung als technische Zeichnerin mehr oder minder zufällig auf EDAG gestoßen, und habe mich dort gleich beworben. Meine Karriere begann quasi in einer Umbruchphase, in der Arbeit noch ganz klassisch organisiert war, und man - wie in anderen Unternehmen auch - noch um Anerkennung kämpfen musste, wenn man weiter kommen wollte. Aber EDAG hat sich sehr stark gewandelt. Wir sind schnell moderner geworden. Weil sich Rang- und Geschlechtsfragen in unserem Unternehmen gar nicht erst stellen. Denn Ingenieure sind heute einfach anders.“ 

Schäfer bezieht sich auf die Zeit, als der Diplom-Ingenieur noch eine ganz eigene Institution war - meist männlich, eher konservativ und vor allem Einzelkämpfer. Dass dieses Bild des Ingenieurs noch in den Köpfen geistert, ist sicherlich der Technologierorientierung des Berufsbilds zuzuschreiben. Der Ingenieur ist ein verkopfter, schwergängiger Tüftler, kein treibender Teamplayer. Glaubt man gemeinhin. „Zum Glück ist die Realität eine andere.“ sagt Karina Schäfer. „Das letzte, was man bei uns finden wird, ist das alte Bild des Ingenieurs. Wir arbeiten hier in einer sehr teamorientierten, frischen Unternehmenskultur, in der es vor allem darauf ankommt, neue Themen zu entwickeln und zu treiben. Dabei steht neben dem fachlichen Know-How vor allem der Spaß an der Arbeit, die Leidenschaft für Mobilität ganz klar im Vordergrund. Das ist das, was uns alle am meisten motiviert, was uns antreibt - ganz unabhängig von Geschlecht und Herkunft. und was für mich auch heute ausschlaggebend bei der Job Wahl wäre … sofern ich denn einen neuen Job suchen würde.“  

Führung ist Beziehungspflege

Schäfer ist vor allem wichtig, dass die Arbeit inspiriert. Denn bloßes abarbeiten führt meist zu Frustrationen - ein wichtiger Aspekt, der beim Thema Work-Life-Balance gerne übersehen wird. „Was ich Berufsanfängern, egal in welcher Branche und egal welchen Geschlechts, immer wieder ans Herz legen kann, ist, dass man einfach den Mut haben sollte, das zu tun, wofür man brennt. Wer die eigene Leidenschaft als Antrieb für die Berufswahl nimmt, kommt definitiv im Job weiter. Und hat Spaß dabei.“ So inspirierend die Leidenschaft für den Beruf auch ist, so herausfordernd kann sie dennoch sein. „Bei aller Liebe zum Beruf: Die Balance zwischen Familie und Job ist für mich als Mutter natürlich ein großes Thema. Denn es bringt ja nichts, wenn ich für den Job so stark brenne, dass ich mein Privatleben und meine Familie außer Acht lasse.“ sagt Schäfer. Vor allem, wenn wie im Falle von Karina Schäfer auch noch die Verantwortung als Führungskraft dazu kommt. „Das ist schon eine besondere Herausforderung - denn ich muss mich ja im weitesten Sinne um zwei Familien kümmern. Mein Team bei EDAG liegt mir fast genauso am Herzen wie meine eigene Familie, gerade weil Führung ja auch eine zwischenmenschliche Aufgabe ist, die es jeden Tag zu meistern gilt.“ Und richtige Beziehungspflege braucht Zeit. „Das klingt zuerst schwierig, gerade weil man als Mutter mehr Zeit mit der Familie braucht. Aber bei EDAG lässt sich das zeitlich durchaus unter einen Hut bringen, zumal wir die Arbeitszeitmodelle ganz nach Bedarf anpassen. Die Verantwortung, die man als Führungskraft und Teamchefin für seine Mitarbeiter trägt, ist nun mal ein fordernder Full-Time-Job.“ 

Die Arbeit weiter entwickeln

Wie man die doppelte Verantwortung meistert, ohne dass die Beziehungen zu Familien, Freunden und Kollegen auf der Strecke bleiben, ist im Moment ein Thema, an dem man bei EDAG aktiv arbeitet. „Das gute an EDAG ist, dass wir selbst die Möglichkeit haben, unsere Arbeitsmodelle weiterzuentwickeln und optimal zu gestalten. Wir versuchen zum Beispiel im Moment in bereichsübergreifenden Arbeitsgruppen Lösungen zu finden, die uns und nachrückenden Führungskräften dabei helfen, das Thema Führung optimal und ohne Stress angehen zu können. Denn Stress ist ein Spaßkiller. Und wenn die Arbeit keinen Spaß mehr macht, leidet nicht nur der Job, sondern auch das Privatleben.“  Und dass beides im Einklang ist, ist für Karina Schäfer die ideale Work-Life-Balance.

Ihr Ansprechpartner zum Thema

Karina Schäfer
stellv. Kundenteamleiterin Ablaufsimulation
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