• Generative Fertigung (3D Druck)

    Wie "EDAG Genesis" die Automobile welt auf den Kopf stellt.

  • Seit Millionen Jahren bewährt:

    Die Design-(R)evolution der EDAG

  • Einmal Aufladen bitte!

    Warum das Smartphone den Verkehr verändert

  • Formula Student

    Ein Fall für EDAG

Innovative Pilotprojekte

Wegweisende Innovations-, Technologie- und Pilotprojekten

Mit unseren wegweisende Innovations- und Technologie-und Pilotprojekten dokumentieren wir unseren Anspruch als proaktiv agierender Engineering-Partner. Sie sind Botschafter unserer Innovationsstärke: Mit Ihnen vermitteln wir Zukunftspotentiale und regen zum Dialog an.

Wir sehen uns als Katalysator für Innovationen – für uns und unsere Kunden!

Unsere Fähigkeit, Fahrzeug- und Systemtechnogien zu definieren, zu spezifizieren und zu entwickeln ist die Basis unserer Technologieführerschaft und unserer exzellenten Reputation im Markt. 
Die hierfür erforderliche hochqualifizierte, standortübergreifende und interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der EDAG Gruppe ist der Motor für Innovationen und neue Technologien. In eigenen Projekten wie z.B. der skalierbaren Elektroplattform LightCar – Technologieträger, dem Concept Car „EDAG Light Cocoon“ oder auch dem „NextGeneration Spaceframe Konzept 2.0“ stellen wir wiederholt unsere Innovationskraft sichtbar unter Beweis. 

Unsere Anwendungsfälle

Die nachfolgend dargestellten UseCases sollen die Zukunftspotentiale dieser Technologien veranschaulichen und gleichzeitig die hohen Anforderungen an das Engineering und die Chancen für die zukünftige Fahrzeugentwicklung hervorheben. Wir laden die Beteiligten der zukünftigen Wertschöpfungskette zum Dialog und zur weiteren Zusammenarbeit ein.

NextGenSpaceframe 2.0

Engineeringprozesskette in Aluminium mit Additive Manufacturing und ultra flexiblem Profilbiegen für den High-End-Leichtbau.

Die von EDAG mit Constellium und Siemens Industry Software in Kooperation mit Laser Zentrum Nord, ConceptLaser und BLM entwickelte Space-Frame-Technologie 2.0 zeigt, wie eine durchgängige Engineering Datenprozesskette sowohl für die additive Fertigung als auch für die Entwicklung von lastpfadoptimierten Aluminiumstrangpressprofilen eine ultra-flexible Leichtbau-Produktion für punktgenau laststufengerecht ausgelegte Karosserien realisiert werden könnte. Ergänzt wurde die Kooperation durch KW Automotive sowie 3M zur Optimierung der Klebtechnologie. 


LightHinge+

Additiv gefertigtes Leichtbau-Haubenscharnier mit integriertem Fußgängerschutz

Das von EDAG in Zusammenarbeit mit voestalpine Additive Manufacturing (Düsseldorf) und mit Simufact Engineering (Hamburg) konzeptionierte LightHinge+ Haubenscharnier nutzt durch ein effizientes software-unterstütztes Engineering die Potentiale des Additive Manufacturing voll aus. Es werden eine ultimative Gewichtsreduktion und Integration einer Fußgängerschutz-Funktion in verzugs- und eigenspannungs-optimierter werkzeugloser Herstellung mit geringer Nacharbeit für kleine Serien erzielt.


3M™ Glass Bubbles

Ein vielseitiger Leichtbau-Füllstoff

EDAG präsentiert gemeinsam mit dem Multitechnologiekonzern 3M auf der IAA eine neue Zutat für ein innovatives Leichtbaurezept: Je nach Füllgrad und Formulierung lässt sich das Gewicht von Kunststoffsystemen um bis zu 30 Prozent reduzieren. Auf der IAA zeigten EDAG und 3M eine Türverkleidung mit neuem Leichtbau-Compound, die unterstreicht, dass der neue Füllstoff des Innovationsunternehmens Kunststoff-Compounds nicht nur leichter macht, sondern gleichzeitig die technischen Anforderungen der Automobilhersteller und Zulieferer gewährleistet.


Lightweight Damping Material

Optimierung akustischer Lastpfade durch Material und Engineering

EDAG präsentierte gemeinsam mit 3M auf der IAA mit der neuen Damping Technologie von 3M „New.Lightweight Damping Material“ ihre Kooperationstätigkeit auch auf dem Gebiet des Akustik-Engineering. Das neue „Damping Material“ von 3M wurde zur Körperschalldämpfung von Leichtbauanwendungen für Fahrzeuge entwickelt. EDAG als Engineering Spezialist hat in einer Studie interessante Zielanwendungen zur Gewichtsreduktion und der zielgerichteten Funktionsintegration für die Einsatzbereiche Automobil, eMobility und der Nutzfahrzeuganwendung identifizieren und bewerten können. Hierfür wurde von EDAG ein robotergestütztes Greiferkonzept entwickelt, das im Fahrzeugmontageprozess integriert werden kann.


ISB-Elektro

Inkrementelles Schwenkbiegen von skalierbaren Leichtbau-Trägerstrukturen

Im Rahmen des vom BMWi geförderten Forschungsprojektes ISB Elektro (Inkrementelles Schwenkbiegen) hat die EDAG zusammen mit Ihren Partnern Universität Siegen, ACS, Kirchhoff, Lewa und Kronenberg eine innovative Profilier- und Biegetechnologie für zukünftige Fahrzeugkonzepte erarbeitet. Das Ergebnis ist eine wirtschaftliche Herstellung für die flexible und variantenintensive Fertigung von Trägerstrukturen. Vor allem bei kleineren und mittleren Stückzahlen, wie etwa in der Elektromobilität oder für Fahrzeugderivate im leichten Nutzfahrzeugsektor entstehen neue, wirtschaftliche Leichtbaupotentiale. 


Serviceorientierte EE-Architektur

VISION 2025

EDAG zeigt in Kooperation mit den Automotive Ethernet Spezialisten von TSN Systems unter dem Namen „Vision 2025“ einen ersten Entwurf seiner Automotive Ethernet vernetzten Zonenarchitektur mit Gewichtseinsparungen von ca. 30%. Der serviceorientierte Zentralrechneransatz ermöglicht neben Updates auch die Erweiterung um neue Features ohne Hardwareänderungen. Bestehend aus IP-freien Serienkomponenten verkürzt sie Startup-Unternehmen die Entwicklungszeit für zulassungsfähige Prototypen. 


800V DC/DC-Wandler

Als eine beispielhafte Entwicklung der E-Drive Solutions sehen wir unseren Innovativen, für den Motorsport entwickelten 800V DC/DC-Wandler.

Der Wandler zeichnet sich durch höchste Effizienz und eine äußerst kompakte Bauform aus. Moderne Halbleitertechnologien auf Basis von Silicium-Carbid und Gallium-Nitrid ermöglichen hohe Schaltgeschwindigkeiten bei bestmöglicher Verlustreduzierung. Der somit erreichte Wirkungsgrad liegt bei bis zu 98%. Konsequente Bauraumoptimierung sowie Gewichtsreduktion unterstützen vor allem Anwendungsgebiete im Bereich Motorsport und Automotive.


Medienloser Greifer

flexibles Leichtgewicht für die Fertigung

Mit der Eigenentwicklung eines additiv gefertigten „medienlosen Greifers“ richtet die EDAG Production Solutions ihren Blick konsequent nach vorne und zeigte auf der IAA 2017, wie in der Fabrik der Zukunft schon bald Energie und auch Fläche gespart werden kann. Greifsysteme in der Produktion sind üblicherweise mit pneumatischen Systemen oder elektrischen Antrieben zum Greifen ausgerüstet. Diese Lösungen haben ein entsprechend hohes Eigengewicht und eine große Massenträgheit. Roboter, die diese Greifer steuern, müssen entsprechend dimensioniert sein. Mit dem „Medienlosen Greifer“ haben wir ein passives Greifsystem entwickelt, d. h. es nutzt außer dem Roboter selbst keine zusätzliche Kraftquelle. Durch den Verzicht auf zusätzliche Antriebe und Sensorik können im Vergleich zu herkömmlichen Systemen bis zu 75 Prozent des Gewichts eingespart werden. Weitere Vorteile ergeben sich durch eine einfache Montage und dem mühelosen Austausch von Komponenten nach einem Crash. Durch standardisierte Baugruppen kann die Lagerhaltung signifikant minimiert werden. Zudem können alle Teile mittels additiver Verfahren für den Ersatz oder einer Modifikation einfach nachgedruckt werden.


Scrum

Agiles Projektmanagement

SCRUM beschreibt einen agilen Prozess, bei dem das Team in kurzen Abständen (meist täglich) zusammenkommt, den Arbeitsfortschritt bespricht und sich austauscht. Auch der Input von der Community wird mehrfach am Tag gesichtet und bewertet.  „Wir können die neuen Anforderungen und Ideen aus unserem Team oder auch aus der Community in kürzeren Abständen aufnehmen, in kleine Arbeitspakete – sogenannte Sprints – zusammenfassen, priorisieren und einarbeiten. Gerade in der Konzeptphase für ein radikal neues Fahrzeug- und Mobilitätskonzept wie #collectivio, das vor allem auf den unmittelbaren Input der späteren Nutzer angewiesen ist, ist SCRUM genau der richtige Ansatz, um zu zeigen, wie auch der Engineering-Prozess in Zukunft besser werden kann. 


Trive.park

stressfrei Reservieren, Parken und Bezahlen per App

Diese neue Form des smarten Parkens wird seit Anfang des Jahres 2018 im Rahmen eines ersten Feldversuchs in ausgewählten Parkhäusern getestet. Nach den Städten München und Fürth werden nun vier Parkhäuser in Berlin des Parkhausbetreibers „ParkOne“ in den Feldversuch mitaufgenommen. „Das Produkt trive.park zeigt auf, dass durch die zunehmende Digitalisierung in der Automobilindustrie zusätzlich neue Geschäftsfelder mit einem enorm großen Potential entstehen".


Nachhaltigkeit

Wirtschaftliche Leichtbautür für Nutzfahrzeuge

Was zunächst einfach klingt, ist dennoch eine weitreichende Veränderung: Das Gewicht einer für zukünftige Gesetzesanforderungen konzipierten Tür für Fernfahrt-LKWs konnte kostenneutral um 20% reduziert werden. Die Tür bietet einen maximalen Sichtwinkel für den Fahrer und wurde für den Fußgängerschutz optimiert. „WiLeitNu“ ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördertes Projekt, in dem EDAG mit den Partnern Fischer Hydroforming und Muhr Metalltechnik eng zusammenarbeitet. Auf der IAA 2018 wurde erstmals ein virtuelles Modell präsentiert - der reale Prototyp wird in 2020 folgen.


Future Mobility

BatteRANGE, ein modular aufgebautes und skalierbares Chassis-Konzept  

Seit Jahren verfolgt EDAG die Vision des Nutzfahrzeug-Chassis 2.0. Unter Berücksichtigung der Anforderungen alternativer Antriebsstränge ist ein innovatives Konzept entstanden: BatteRANGE bietet die ganze Variabilität und Skalierbarkeit, um durch eine modulare Chassis-Architektur vom Dieselantrieb bis zur Brennstoffzelle das jeweils für den Einsatzfall passende Fahrgestell zu konfigurieren.  Für die Radformeln 4x2 und 6x2 erlaubt es von der Sattelzugmaschine bis hin zum Motorwagen unterschiedliche Antriebsstränge entsprechend ihrer spezifischen Anforderungen zu verbauen. Um dies zu realisieren, wird der LKW-Rahmen dreigeteilt. Der vordere Teil besteht aus Großgussteilen, welche den erforderlichen Bauraum zur Integration einer Einzelradaufhängung schaffen. Der skalierbare mittlere Teil des Fahrgestells nimmt die jeweiligen Energiespeicher und Antriebskomponenten auf. Im hinteren Teil werden die gewünschten Achskombinationen konventionell angebunden. 


Digitalisierung

VR-Trainingstool für Lackierer

Besucher der IAA Nutzfahrzeuge konnten auf dem Stand der EDAG ein neues VR-Trainingstool für Lackierer testen: Modernste Technik versetzt Lackierer in eine virtuelle Werkstatt, in der sie mit einer echten, jedoch unbefüllten Lackpistole in der Hand Lackiertechnik realitätsgetreu trainieren können – ortsunabhängig und ohne Ressourcen zu verbrauchen. Ein integriertes Feedbacksystem liefert eine Rückmeldung zu Lackdicke, Einsprühwinkel und Geschwindigkeit.